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Und plötzlich war alles geschlossen…

26. Mai 2020

„Alle Kindertagesstätten und Schulen werden wegen des Coronavirus geschlossen.“ Dieser Satz war vielleicht für viele erst einmal ein Schock. Auch für uns pädagogischen Fachkräfte kam diese Meldung relativ überraschend. Dass es ein so winziges Virus schafft, den Alltag und die Routinen von allen dermaßen auf den Kopf zu stellen, das hätten wohl die wenigstens in diesem Ausmaß vermutet. Und doch ist es so. Am 13. März wurde die offizielle Mitteilung des Landkreises herausgegeben, dass alle Schulen und Kitas vorerst geschlossen bleiben, um eine zu schnelle Ausbreitung des Virus zu vermeiden. Was bedeutet das? Die Kinder müssen Zuhause bleiben. Doch was, wenn man selbst arbeiten muss? Homeoffice, Homeschooling, Überstundenabbau, Resturlaub. Notbetreuung? Alles Wörter, die man sonst nicht 24 Stunden am Tag im Kopf hat. Man ist gezwungen, seinen ganzen Tagesablauf und den der Kinder neu zu planen. Kinderbetreuung, Arbeit, Haushalt – alles muss irgendwie unter einen Hut gebracht werden.

Wie wichtig ist es dann, sich auch Zeit zu nehmen, um zur Ruhe zu kommen? Zeit, um zu entspannen, Zeit für und mit Gott. In den letzten Wochen ist mir mein liebster Vers in der Bibel wieder ganz präsent geworden. Er steht im Jesaja 41, 10: „Fürchte dich nicht, denn ich stehe dir bei; hab keine Angst, denn ich bin dein Gott! Ich mache dich stark, ich helfe dir, mit meiner siegreichen Hand beschütze ich dich!“ Vielen mag diese neue und ungewohnte Situation Angst machen. Wann wird alles wieder normal sein? Wann gehen meine Kinder wieder in die Schule oder den Kindergarten? Bekomme ich noch Toilettenpapier beim Einkaufen? Was wird sich in Zukunft ändern? Gerade in diesen Lebenslagen will Gott uns bewusst machen: Er ist da. Er stärkt uns. Wir müssen keine Angst haben.

Wir als Team des Spatzennestes freuen uns sehr darauf, euch bald wieder in unserer Einrichtung begrüßen zu dürfen und wenn das Haus wieder von Kinderlachen erfüllt ist.

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